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Die Reportage aus Bhutan

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KUZUSAMBOLA – so wird man bei der Ankunft auf dem Flughafen in Paro von den Bhutanesen in ihrer Nationalkleidung begrüßt!

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Herzlich willkommen im ärmsten Land der Welt - in Bhutan! In einem unglaublichen asiatischen Land mit zwei mächtigen Nachbarn - Indien und China. Das Königreich Bhutan liegt mitten im Himalaja in der Zeitzone +6.

In Bhutan leben zirka 2 500 000 Einwohner. Sie sprechen in der Sprache Dzongkha. Alle Menschen über vierzig sind am 1. Januar geboren und sie haben nur einen Vornamen - ein Nachname war unnötig. Ausländern öffnete Bhutan das erste Mal seine Grenzen im Jahre 1974. Die erste Straße wurde im Jahre 1962 erbaut und mit Geld zahlt man hier erst 30 Jahre lang.

Als Normaltourist hat man kaum Chancen, das Königreich zu besuchen. Dazu braucht man eine Bewilligung, die jedoch nur in beschränkter Anzahl - nur ein paar Tausend jährlich - erteilt werden. Mir wurde dieses Glück zuteil und so konnte ich dieses schöne Land besuchen und hier eine unvergessliche Woche verbringen.

 

Gleich nach der Ankunft auf dem Flughafen wurde ich von einem Fremdenführer und einem Fahrer abgeholt, die sich dann rund um die Uhr um mich und später um „uns“ kümmerten, als meine Kolleginnen aus der Schweiz eintrafen. Individueller Tourismus ist hier nicht möglich. Für den Aufenthalt hat man 200,- USD pro Tag zu berappen und zwar im Voraus. Darunter ist kein Aufenthalt möglich, dazu kommen noch die Unterkunftskosten und sonstigen Auslagen. Also insgesamt keine billige Sache, auf der anderen Seite ist man dann den ganzen Aufenthalt über rundum gut versorgt. Was mich angenehm überraschte, waren die Sprachfertigkeiten aller Begleiter. Sie sprachen fließend mehrere Sprachen und alle Dienstleistungen wurden auf höchstem Niveau geboten. Von den tiefen Qualitäten der Menschen hier ganz zu schweigen. Ihre Freigebigkeit, Gastfreundlichkeit und Bescheidenheit rührten mich auf Schritt und Tritt. Das ist schwer zu beschreiben - über die Mentalität und tiefen Menschlichkeit dieser Leute könnte man ganze Bände schreiben. Am besten wird man dies an den nach und nach geschilderten Begebenheiten erkennen können, die sich wirklich abgespielt haben.

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Links unser Begleiter Karma und sein Chauffeur Sonam. Dzong Tashichoe – Thimphu.

Butan ist ein armes Land, das aber gut für seine Einwohner sorgt. Man zahlt hier keine Steuern, alle Kinder haben die gleichen Bildungschancen und Anspruch auf Gesundheitspflege. Als einziges Land der Erde untersagt Bhutan den Verkauf von Tabak. Verstöße werden mit einer Geldstrafe von 225,- USD geahndet.

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Unsere Truppe - drei Grazien in Bhutan Smile. Nikki, Nadia und meine Wenigkeit Smile – Thimphu.

In dieser Zusammensetzung bewunderten wir Bhutan und reisten dann auch noch in den Nepal.

Über Bhutan wusste ich vorher nicht viel. Das Land kommt kaum in die Schlagzeilen, deshalb ist es bei den Menschen ziemlich unbekannt. Bhutan ist bis heute ziemlich abgeschirmt. Ein von Bergen umschlossenes Königreich, in das man nur sehr schwer kommt. Es hat seinen besonderen Zauber und einzigartigen Flair, etwas, was allein hier zu finden ist. Sollte Bhutan aber in Zukunft von Touristenströmen heimgesucht werden, wird es sicher viel von seinem heutigen Reiz einbüßen. Deshalb hoffe ich, dass sein König (übrigens der jüngste König der Welt), nicht erlaubt, dass dieses stille Ländchen zum Ziel des Massentourismus wird. Das wäre jammerschade. Der Massentourismus vermag wohl die wirtschaftliche Situation der jeweiligen Destination zu verbessern, andererseits verursacht er aber auch große Schäden. Immer kommen Leute mit, die durch fehlenden Respekt und Rücksichtslosigkeit die Atmosphäre solcher Orte kaputt machen. Auch wir sahen mit eigenen Augen, wie einer von uns „Touristen“ sich lautstark darüber beschwerte, dass er sich vor dem Betreten einer der bedeutendsten Klosterburgen Dzong die Schuhe ausziehen sollte. Wir waren überglücklich überhaupt hier zu sein und legten deshalb ohne Diskussion nicht nur die Kameras ab, sondern zogen selbstverständlich auch die Schuhe aus. Was wir dann zu sehen bekamen, berührte uns nicht nur tief, sondern war auch Anlass zu vielen Nachdenkungen.7

Das ist der Dzong „Tigernest“. Um ihn zu sehen, mussten wir bis in eine Höhe von 4000 m klettern. Unser Trecking, das wir Eins-A meisterten. Der Blick auf die jungen, das Zeremonial ausführenden Mönche war die Mühe wert. Ihre Gebete und der Einblick auf ihr Leben im Dzong hat in uns einen tiefen Eindruck hinterlassen. Ich werde den Anblick der buddhistischen Mönche in ihrem orangefarbenen Habit nie vergessen können, wie sie auf der Erde sitzend zu sich selbst reden - in Hingabe an ihren Glauben, ihre murmelnden Stimmen, den Duft des Weihrauchs. Eine phantastische Atmosphäre, bei dem einem ein Schauer über den Rücken läuft. Ich stand wie verbrüht da, total eingenommen, von all dem ringsum. Einfach phantastisch!

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Der Aufstieg zum Tigernest war eigentlich gar nicht so anstrengend. Ich hatte es schlimmer befürchtet. Wir hätten auch Pferde verwenden können aber das wäre dann ja wohl kein Trecking gewesen J. Der Aufstieg begann bei 3200 m ü. dM., bis zum Dzong waren es also 800 Höhenmeter. Wie viele Kilometer das waren, vermag ich aber nicht zu sagen. Die Ausblicke ringsum waren einfach hinreißend. Die ganze Stadt Paro lag wie auf dem Handteller. Heute begreife ich die Begeisterung der Leute, die so gern Bergtouren machen. Man bekommt einen herrlich klaren Kopf dabei. Super Balsam für die SeeleSmile.

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So ließen sich unsere Eindrücke bei diesem Trecking beschreiben.

Nach dem Aufstieg zum Tigernest und dessen Besichtigung aßen wir auf halbem Wege Mittag. Karma und Sonam bereiteten uns ein Picknick zu. Aber kein gewöhnliches Picknick. Er bereitete uns unsere Lieblingsessen zu, die wir uns bei unseren Ausflügen in Bhutan kennen gelernt hatten. Die Bhutanesen essen Reis mit einer ordentlichen Portion Chilischoten und Chilisauce. Uns reichte eine Kostprobe, um zu erkennen, dass das nichts für unseren Gaumen ist. Unheimlich scharf. Also aß ich immer Reis ohne Chili und dazu viel Gemüse J. Ich muss sagen, das Essen war immer einwandfrei. Als er uns nun unser Picknick servierte und nicht einmal meinen schwarzen Tee mit Zitrone vergessen hatte, ohne den bei mir eigentlich nichts richtig geht, waren wir richtig schockiert und gleichzeitig ergriffen. Nadia mochte die hiesigen Knödel, auch diese wurden aufgetischt. Schweigend machten wir uns über das Essen her und dachten darüber nach, wie wir unsere super Hüter entlohnen könnten. Sie kümmerten sich ausgezeichnet um uns und erfüllten all unsere Wünsche mit Bravur.

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Ich erinnere mich an ein Picknick bei unserer Aussichtstour durch Par, als ich, Karma und der Fahrer mitten Wald hoch über dem Tal ein Picknick machten. Eigentlich mein erstes Picknick zu Dritt. Ich sah zu, wie schön sie zwischen den Baumstämmen auftischten. Sorgfältig breiteten sie einen kleinen Teppich aus und stellten ein Gefäß mit lauter Leckerbissen hin. Selbst setzten sie sich ein Stück abseits hin, um ihre Portion Chilireis zu verzehren. Ich wollte natürlich nicht wie eine Königin allein speisen und so rief ich sie zu mir auf den Teppich. Sie kamen zwar, setzten sich aber nicht zu mir auf den Teppich, sondern ins Gras. Ihre Achtung war atemberaubend. Wir haben das Leben der Bhutanesen ja bereits erwähnt, in solchen Augenblicken lernte ich mehr und mehr über ihre Mentalität und über ihren Lebensstil kennen. Bei diesem freundlichen Gespräch Karma streute Karma Reis um uns herum aus, worüber ich mich sehr wunderte. Dies würde angeblich unser Karma schützen, sodass wir uns nicht vor den wilden Tieren ringsum zu fürchten brauchten, jetzt würde uns sicher nichts passieren. Er sprach davon, als wäre das die natürlichste Sache der Welt. Neugierig geworden versuchte ich mehr über die hiesige Tierwelt zu erfahren. Als ich erfuhr, welch gefährliche Wildtiere hier leben, sprang ich blitzschnell auf und schütte den restlichen Reis auf meinem Teller auch um uns herum aus. Dies schockierte sie einigermaßen, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen. Karma erzählte, dass die hiesigen Einwohner auch heute noch beim Essen auf dem Boden sitzen und eigentlich keine Tische und Stühle brauchen. Die meisten schlafen auch auf dem Boden, auch wenn es schon solche gäbe, die sich den Luxus eines bequemen Bettes gönnten. Die Familien leben nicht nur Generationen über zusammen, sie halten auch fest zusammen. Die älteren Familienmitglieder verbringen die meiste Zeit mit Meditation oder Gebeten. Die jüngere Generation versorgt die Familie in finanzieller Hinsicht. Die Häuser dürfen höchstens fünf Etagen haben. So lebt man unter einem Dach, in einem Haus mit eigenem Gebetsraum und Altar. Ich versuchte herauszubekommen, worin für die Bhutanesen der Sinn und Zweck des Lebens besteht. Zum Beispiel Karma lebt auch die meisten anderen auch im Glauben an die Erfüllung des Karmas, schlicht für ein glückliches Leben. Auf keinen Fall strebt er danach, materielle Güter anzuhäufen oder eine märchenhafte Karriere zu machen. Er möchte einfach nur glücklich sein! Unseren europäischen Lebensstil würde er wohl nicht begreifen können. Mich faszinierte, wie friedvoll er war, wie still er dasaß, überlegte und meditierte.

Die Jungen gehen im Alter von 5 Jahren oft ins Kloster und leben dann hier. Hier werden sie in ihrer Religion unterwiesen, das heißt, ihr Leben spielt sich hinter den Klostermauern ab. Sie haben sich strengen Regeln zu unterwerfen. Für mich ziemlich unbegreiflich aber ich bemerkte, dass sie augenscheinlich glücklich sind und so fragte ich mich: warum eigentlich nicht. Sie führen ein völlig anderes Leben, das man als Außenstehender kaum begreifen wird.

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Auf der anderen Seite haben die Jungs hier die gleichen Streiche im Kopf und leben auch sonst wie ganz gewöhnliche Kinder. Die kleinen Mönche rennen auf dem Klosterhof mit „Gewehren“ herum und spielen „Krieg“, wie es Jungs eben tun. Ich muss schon lachen, weil wir zu Hause immer darüber diskutieren, ob wir bei der Erziehung nichts verkehrt machen, weil Alex dieses Kriegsspielzeug allzu sehr mag. Woher! Alex ist ein ganz normaler gesunder Junge. Und die spielen nun mal gern mit diesem Zeug. Begeistert rennen die kleinen Mönche hin und her und imitieren eine Armee. Ohne ihre Habite sähe es genau so aus, wie bei uns im Kindergarten. Die erwachsenen Mönche laufen auch schon mit Handys rum und sie haben sicher auch die gleichen Bedürfnisse, wie wir in Europa.

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Auf diesem Wochenendmarkt bekamen wir die Grundstoffe zu sehen, die üblicherweise verwendet werden. Markttag in Thimphu.

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Chilischoten. Sie werden von den Leuten hier auf den Dächern getrocknet. Wo man hinblickt - Chilischoten. In Bhutan baut man aber auch Reis, Mais und Kartoffeln an. Sonstige Grundstoffe bzw. Lebensmittel werden aus Indien eingeführt. Wenn man im Restaurant Fisch oder Fleisch serviert bekommt, stammt es garantiert aus Indien. Der Glauben der Bhutanesen verbietet es ihnen, Tiere zu töten. Was dann, wenn jemand ein Tier überfährt? Das kommt angeblich überhaupt nicht vor.

Im Vergleich mit den Menschen in Indien oder im Nepal haben die Bhutanesen wohl ein besseres Lebensniveau. Zum Beispiel sind hier keine Obdachlosen zu sehen. Jeder bemüht sich hier, irgendeine Arbeit zu tun. Und wer keine hat, den lässt die Familie nicht fallen. Die Familie steht eindeutig an erster Stelle.

Total verblüfft war ich bei einem Besuch ihres Festivals, das alljährlich im Tashichoe Dzong, in der Hauptstadt Thimphu stattfindet. Tausende Menschen kommen hier zusammen. 80% sind hiesige Einwohner, der Rest sind Touristen. Es ist ein echtes Volksfest, es wimmelt nur so von Menschen in Nationaltracht. Ganze Menschenscharen stehen Schlange zum Dzong - Mütter mit Babys, kleine Kinder, alte Greise. Auf dem Vorhof des Dzong setzten sich die Menschen nach und nach auf die Erde. Einer neben dem anderen, dass man kaum noch durchkommt. Die Menschen stehen oder sitzen überall, wo es auch nur ein bisschen geht. Alle fiebern dem außergewöhnlichen Zeremoniell entgegen. Mütter stillen ihre Babys, ältere Kinder sitzen daneben. In diesem gewaltigen Raum gab es kein einziges Kind, das hysterisch geschrieen oder sonst Radau gemacht hätte. Ich war richtig schockiert, wie still und geduldig die Kinder so lange dasaßen, dass es ihnen scheinbar gar nichts ausmachte, dass so lange in der heißen Sonne auf dem Boden sitzen müssen, kein Kind maulte oder nörgelte herum. Fasziniert verfolgte ich eher das Geschehen ringsum als das Festival an sich, das mich weniger interessierte. Ich versuchte, mir die Kinder vorzustellen, denen ich tagein tagaus begegne - vom eigenen Steppke ganz zu schweigen, der dort wohl keine 15 Minuten aushalten würde J. Ich dachte darüber nach, woran es wohl liegt, dass die Kinder dort so anders sind. Was ist wohl schuld daran. Nachdem ich eine halbe Stunde ausgeharrt hatte, in der Sonnenhitze, hin und her gestoßen von sich durchdrängelnden Menschen, fing mir der Rücken an weh zu tun. Ich krümmte mich wie ein Fragezeichen und überlegte verzweifelt, wie ich dies noch zwei weitere Stunden aushalten soll. Wir Ladies aus Europa gaben es auf. Ein kurzer Blick reichte aus und uns war klar, dass wir in ein paar Minuten verschwinden. Der arme Karma war verblüfft und konnte unser Verhalten offensichtlich verstehen. Wollte er uns doch nur ihr berühmtes Festival zeigen. Ohne weitere Fragen verließen wir gemeinsam die Szene. Wir drei schämten uns zwar ein bisschen aber stundenlang bewegungslos an einer Stelle zu stehen, das war für uns eine Sache der Unmöglichkeit. Ich hatte auf einmal das Gefühl, meine Freiheit zu verlieren, irgendwie geriet ich in Panik und musste schnellstens raus. Ich glaube, dass es meinen Freundinnen nicht anders ging.

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Dieses Foto mag ich besonders. Die Menschenschlange beim Festival. Hier konnte ich mich so richtig an ihren farbenfreudigen Kostümen, hübschen Gesichtern und der herrlichen Landschaft ringsum ergötzen.

Wie angenehm überrascht waren wir doch, dass wir auch unsere Naschsucht befriedigen konnten. Mitten in Bhutan fanden wir eine Schweizer Bäckerei! Die Mädels waren kaum zu halten und schon machten sie sich über die leckeren Kuchen her. Eine Schweizer Bäckerei in Bhutan - das wäre mir nicht mal im Traum eingefallenSmile.

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Werkstatt zur Papierherstellung - Punakha

 

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Chilischoten in hergestelltem Papier. Auch so kann Kunst aussehen.

 

Simtokha - ein anmutiger Ort mit herrlicher Klosterburg, an deren Bau sich Frauen und überhaupt alle Einwohner beteiligt haben. Dochula-Pass. Aussichtspunkt mit Blick auf den Himalaja.

 

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Von hier aus war der Mount Everest zu sehen. Irgendwo dahinten lugt er hervor Smile.

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Der Mount Everest stellte sich schon beim Flug von Neu Delhi nach Paro hübsch in Szene. Welch faszinierender Blick auf die höchsten Berge der Welt!

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Ich vergaß auch nie, (vorsichtshalber) an der Gebetsrolle zu drehenSmile.

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Tashichoe Dzong – Thimphu. Markplatz von Thimphu.

 

Wir machten auch einen Trip ins Dorf Lobesa. Auf dem Hügel über dem Ort steht ein Tempel, der Eltern Glück bringen soll, die vergeblich auf Nachwuchs warten. Der Legende nach soll jede Frau, die den Tempel besucht, binnen eines Jahres Kindesfreuden entgegen sehen. Ich war fürchterlich neugierig und wünschte mir sehnlichst, einen Mönch zu treffen, der mich mit diesem Ritual beehrt. Allerdings ohne zu wissen, was es mit dem Ritual auf sich hat. Ich hatte Glück mit dem Wetter, es war warm und der Spaziergang durch das Reisfeld bergan zum Tempel tat uns richtig wohl. Wo auch immer wir gewesen sind, immer beeindruckte mich zutiefst die hiesige Landschaft.

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Der Tempel hoch oben auf dem Berg. Der geheimnisvolle Fruchtbarkeitstempel.

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Blick ins Tal. Frau auf dem Reisfeld arbeitende.

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Endlich waren wir beim Tempel. Wir hatten Glück mit den Mönchen. Sie meditierten gerade. Karma sorgte eifrig dafür, dass sie uns Näheres über das Ritual verrieten. Ich wollte es genau wissen, deshalb schritt ich standhaft zur Tat. Meine Kameradinnen übrigens auch. Ein Mönch nahm die "Hilfsmittel" zur Hand und in nicht ganz einer Minute war alles vorbei. Mit einem großen Holzpenis klopfte er uns auf den Kopf, die Schultern. Dabei murmelte er etwas - das war die ganze Prozedur. Nun sind wir alle gespannt, wer von uns nächstes Jahr mit der freudigen Nachricht kommtSmile.

 

Ständig kehre ich in Gedanken nach Bhutan zurück. Ein wahrhaft würdevolles Land. Wenn ich etwas an Menschen schätze, dann ist es diese Würde. Menschliches Handeln, menschliches Denken. Was ist ein Menschenleben ohne Würde. Hut ab vor allen Menschen dort, Hut ab vor dem ganzen Königreich! Glauben sie mir: so, wie man das in Bhutan erlebt, was man dabei empfindet und was es einem zu vermitteln vermag - das gibt es nirgendwo anders auf der Welt. Stimmt, die Welt ist groß und mannigfaltig, aber dieser schöne Flecken Erde hat sein eigenes Geheimnis, das irgendwo tief im Tal verborgen liegt. Dieses Land hat ein reines Karma und eine strahlende Aura.

Ich habe Bhutan für immer ins Herz geschlossen, ich werde seiner immer mit Hochachtung gedenken! Soviel zum Schluss.

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